Die GAMED

Wiener Internationale Akademie für Ganzheitsmedizin
www.gamed.or.at

 

In Österreich vertritt die GAMED als gemeinnütziger, wissenschaftlicher Verein vorrangig die Interessen einer Integrativen Medizin und unterstützt diese durch unterschiedliche Aktivitäten.

 

Mitglieder der GAMED sind Ärztinnen und Ärzte sowie Angehörige diplomierter Gesundheitsberufe inklusive PharmazeutInnen. Darüber hinaus können auch Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler, medizinische Fachgesellschaften, Organisationen und Unternehmen Mitglied werden, wenn sie an der Thematik interessiert und bereit sind, die GAMED im Erreichen ihrer Ziele zu unterstützen.

 

Großer Wert wird auf eine gute Zusammenarbeit mit der Ärztekammer gelegt. Dies manifestiert sich in der Tatsache, dass der jeweilige Leiter/ die jeweilige Leiterin des Referats für Komplementärmedizin der Wiener Ärztekammer Mitglied des Vorstands der GAMED ist.

 

Die nachfolgende Auflistung wesentlicher bisheriger und aktueller Aktivitäten der GAMED dokumentiert ihren Stellenwert im Gesundheitswesen:

 

  • Forschung und Lehre integrativmedizinischer Angebote auf Hochschulniveau
  • Veranstaltung von Lehrgängen, Seminaren und Vorträgen über integrativmedizinische Methoden
  • Regelmäßige Organisation und Durchführung von Symposien und internationalen wissenschaftlichen Kongressen zu Themen der Integrativen Medizin
  • Regelmäßige Mitwirkung beim ÖÄK-Diplomlehrgang für Kurmedizin, Präventivmedizin und Wellness
  • Gesundheitsförderung und Prävention
  • Qualitätssicherung und Patientensicherheit
  • Dialog zwischen Vertretern verschiedener medizinischer Fach- und Denkrichtungen zum Zwecke des Wissensaustausches und der Förderung eines wechselseitigen Verständnisses
  • Evaluierung der Kosteneffizienz integrativmedizinischer Methoden – vor allem in der Behandlung chronischer Erkrankungen
  • Förderung der Gesundheitskompetenz (Health Literacy)
  • Ausarbeitung des Curriculums für den FH-Master-Studiengang „ganzheitliche Therapie und Salutogenese“ am FH-Campus Wien

 

Neuorientierung und Zukunft

Bereits im Jahre 2012 hat die GAMED eine Neuorientierung in Richtung Wissenschaft und Forschung vorgenommen. Hand in Hand damit geht eine Entwicklung, welche die GAMED in nächster Zukunft vor große Herausforderungen stellen wird. Sie ist vor allem durch zwei voneinander unabhängigen Projekte gekennzeichnet, die derzeit von der GAMED bearbeitet werden:

1. Durchführung eines internationalen Forschungsprojekts mit der Kurzbezeichnung IGM (Individuelles Gesundheits-Management), mit dem Hauptaugenmerk auf die Förderung der Gesundheitskompetenz (Health Literacy) sowie die gesundheitsfördernde und präventive Bedeutung der Integrativen Medizin.
2. Teilnahme an Projekten für die Nachnutzung des Areals des Otto Wagner Spitals. Die GAMED hat für das Modul GESUNDHEIT die Idee eines „europäischen, integrativmedizinischen Gesundheitsdorfes“ entwickelt. Ihr ist es gelungen, Vertreterinnen und Vertreter der wichtigsten CAM-Gesellschaften und Organisationen zur aktiven Mitarbeit an diesem Projekt zu gewinnen. Die Verwirklichung des integrativen medizinischen Ansatzes ist ein wichtiger Schritt in Richtung Medizin der Zukunft.

Die Realisierung dieser Projekte soll zu einem markanten Fortschritt der Integrativen Medizin in Österreich, besonders aber in Wien führen. In diesem Zusammenhang wird von der GAMED auch angestrebt, der Traditionellen Europäischen Medizin (TEM) ihren besonderen Stellenwert als Heilkunst einzuräumen und in diesem Bereich die Themenführerschaft in Europa zu übernehmen.